Kunst und Kinderworte für die Zukunft mit Claudia Cantoni, Giuliano Tosi, Marion Linke, Axel Schmidt, Werner Neuhaus und Human Front Aid.
Vernissage, Do 23.04. 18:00 – 21:00
Finissage, Sa 23.05. 18:00 – 21:00
Öffnungszeiten, Do / Fr / Sa 14:00 – 18:00
Kulturmuseum Bern, Schützenweg 22

Was können die Grossen besser machen?

Diese Frage stellt sich mehr denn je. Kriege, Umweltverschmutzung, Klimakrise, Ausbeutung und Lügen werden zu bestimmenden Themen unserer Zeit. Die Welt braucht neue Algorthytmen. Angesichts der Tatsache, dass wir weiterhin lieben, geniessen, einander helfen, Schönes erschaffen und gerne leben, versucht diese Ausstellung dem lauten Schrei vermeintlich schneller Lösungen, Emotionen entgegen zu setzen. Kunst und Kinderworte sprechen unsere Gefühlswelt direkt an. Sie haben die Kraft, Veränderungen zum Wohl von uns allen herbeizuführen.

Die Ausstellung vereint Künstlerinnen aus der Schweiz, der Ukraine und Deutschland. Die Tessiner Malerin Claudia Cantoni zeigt mit «act now! – for the future» Porträts von Aktivistinnen und Bilder von Klimaaktionen auf Warnwesten. Giuliano Tosi verwandelt in «Schwarze Berge» den Gletscherverlust in eindrückliche alpine Landschaftsbilder. Das Trauma der Gewalt wird im Objekt «Face of war» der Künstlerin Marion Linke sichtbar. Mit «Lost» erforscht der deutsche Fotograf Axel Schmidt die Flüchtigkeit des Lebens durch Langzeitaufnahmen in Bild und Ton. Human Front Aid stellt bemalte Geschosshülsen aus dem Ukrainekrieg aus. Der Bildhauer Werner Neuhaus schließlich startet sein Projekt «In the Zone», dass dem Werkstoff Asbest ein Denkmal setzt.

An der Ausstellung «Act Now» haben die Kinder das Wort. Das Kulturmuseum Bern stellte ihnen die Frage: Was können die Grossen besser machen? Ihre Antworten hören sie als Audiofile im Kulturmuseum Bern. Der Eintritt ist frei.

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